Häufige Fragen zur MPU-Vorbereitung
Allgemeines zur MPU-Vorbereitung
Reicht der Kurs aus, um die MPU wirklich zu bestehen?
Ja – wenn du aktiv mitarbeitest. Du bekommst alle prüfungsrelevanten Inhalte, inklusive Simulation und typischen Gutachterfragen.
Was erwartet mich im psychologischen Gespräch?
Du lernst den genauen Ablauf kennen, bekommst Originalfragen und erfährst, worauf Gutachter wirklich achten.
Was passiert, wenn ich trotz Kurs nicht bestehe?
Dann bekommst du dein Geld zurück. Ohne Diskussion, wenn du deinen Teil
gemacht hast: alle 6 Module vollständig abgeschlossen und eine Kopie des negativen
Gutachtens innerhalb von 12 Monaten nach dem Kauf.
Wenn du lieber weitermachen statt aufhören willst, geht auch das: kostenlose Nachbetreuung
mit einem persönlichen Analysegespräch und gezieltem Zugang zu den Inhalten für den
nächsten Anlauf. Du entscheidest, was dir mehr hilft.
Wie oft kann ich die MPU machen?
So oft du willst. Es gibt keine gesetzliche Obergrenze und keine Sperrfrist zwischen zwei
Anläufen. Ein negatives Gutachten musst du nicht bei der Behörde einreichen – es bleibt in
diesem Fall zwischen dir und der Begutachtungsstelle. Du kannst für den nächsten Versuch
auch eine andere Stelle wählen.
Jeder Anlauf kostet allerdings erneut die Gebühr der Begutachtungsstelle. Deshalb lohnt es
sich, den ersten Versuch ernst zu nehmen, statt ihn als Testlauf zu betrachten.
Der Kurs selbst hat keine Begrenzung: Dein Zugang läuft nicht ab. Du kannst
jedes Modul so oft wiederholen, wie du möchtest – auch Monate später für einen zweiten
Anlauf, ohne noch einmal zu zahlen.
Wie hoch ist die Durchfallquote bei der MPU?
Bundesweit bestehen rund 57 % die MPU. Etwa 28 % erhalten ein
negatives Gutachten, weitere rund 15 % werden auf eine Nachschulung verwiesen – zusammen
fallen also gut vier von zehn Begutachtungen nicht positiv aus.
Diese Zahl sagt wenig über deinen Fall. Sie ist ein Durchschnitt über alle Anlässe und über
Menschen mit sehr unterschiedlicher Vorbereitung. Wer unvorbereitet hineingeht, liegt deutlich
schlechter; wer seine Geschichte sauber aufgearbeitet hat und die Nachweise beisammen hat,
deutlich besser.
Was unterscheidet den Online-Kurs von Präsenzseminaren?
Keine Anreise, keine Wartezeiten, keine Verkaufsmaschen. Flexibel, anonym und deutlich günstiger – basierend auf echten MPU-Protokollen.
Online-Kurs & Ablauf
Reicht der Online-Kurs zur Vorbereitung wirklich aus?
Ja – wenn du aktiv mitarbeitest. Du bekommst alle prüfungsrelevanten Inhalte, inklusive Simulation und typischen Gutachterfragen. Orientierung geben u. a. die Begutachtungsleitlinien (BASt): BASt-Leitlinien (Download).
Akzeptieren Gutachter eine Online-Vorbereitung?
Gutachter bewerten keine Kurse oder Anbieter. Sie beurteilen ausschließlich deine Aussagen, Nachweise und die Plausibilität deiner Veränderung. Eine Online-Vorbereitung ist daher unproblematisch.
Was ist der Vorteil des Online-Kurses?
Der Online-Kurs ist zeitlich flexibel, ortsunabhängig und deutlich günstiger. Gleichzeitig erhältst du eine klare Struktur und kannst Inhalte beliebig oft wiederholen.
Finden die Gespräche live statt – oder ist das ein Selbstlernkurs?
Der normale Kurs ist ein sehr umfangreicher, interaktiver Selbstlernkurs – du arbeitest alles Schritt für Schritt durch. Live-Gespräche gibt es im Intensivkurs – für persönliches Feedback und maximale Sicherheit im Gutachtergespräch.
Einzelgespräch oder Gruppe – was ist online sinnvoller?
Viele profitieren online am meisten davon, in Ruhe und anonym zu arbeiten – ohne Gruppendruck und ohne feste Termine. Wenn du zusätzlich persönliche Feedback brauchst, ist ein Einzelgespräch im Intensivkurs sinnvoll.
Wie flexibel ist das online – kann ich abends oder am Wochenende lernen?
Ja. Du kannst jederzeit starten, pausieren und Inhalte wiederholen – auch abends oder am Wochenende. Tempo und Timing bestimmst du selbst.
Wie starte ich am besten – was ist der erste Schritt?
Starte mit dem roten Faden: Was ist passiert? Was hast du verstanden? Was ist heute anders? Danach arbeitest du systematisch Ablauf, Nachweise und Gesprächslogik durch.
Wird meine Situation bzw. die Aktenlage berücksichtigt?
Im Kurs lernst du, welche Punkte typischerweise relevant sind (Delikt, Muster, Zeiträume, Nachweise) und wie du Widersprüche erkennst und sauber auflöst. Für persönliches Feedback ist der Intensivkurs die passende Ergänzung.
Bekomme ich eine Teilnahmebescheinigung?
Ja. Nach Abschluss erhältst du eine Teilnahmebescheinigung. Gutachter bewerten nicht „den Kurs", sondern deine Aussagen, die Plausibilität deiner Veränderung und passende Nachweise.
Kann ich die MPU selbst online machen?
Nein – die MPU findet immer bei einer Begutachtungsstelle statt. Online ist die Vorbereitung: Ablauf verstehen, Nachweise richtig einordnen und das Gespräch so vorbereiten, dass deine Veränderung nachvollziehbar wirkt.
Wie läuft der Kurs konkret ab?
Du arbeitest strukturiert an Vorgeschichte, Ursachen, Veränderungen und Gesprächslogik. Ausschlaggebend ist ein roter Faden (Ursache → Erkenntnis → Veränderung → Stabilisierung) – nicht Auswendiglernen.
Welche technischen Voraussetzungen brauche ich?
Ein Smartphone oder PC/Tablet und eine stabile Internetverbindung reichen aus.
Wie schnell kann ich online starten?
In der Regel sofort: Zugang erhalten, einloggen, starten. Im Vergleich zu Präsenzterminen sparst du Wartezeiten und bleibst zeitlich flexibel.
Für wen reicht online – und wann ist zusätzliches Feedback sinnvoll?
Online reicht oft, wenn …
- dein Fall klar ist (ein Hauptthema, keine großen Widersprüche)
- du strukturiert mitarbeitest (Übungen wirklich durchziehst)
- du deine Veränderung konkret erklären kannst
Zusätzliches Feedback ist sinnvoll, wenn …
- du sehr unsicher bist oder schon einmal durchgefallen bist
- deine Akte komplex ist (mehrere Auffälligkeiten / lange Vorgeschichte)
- Nachweise/Abstinenz unklar sind oder Widersprüche bestehen
Abstinenz & Nachweise
Muss ich abstinent sein – und wie lange?
Alkohol: 6–12 Monate. Drogen: mind. 12 Monate. Im Kurs erfährst du, was in deinem Fall gilt.
Urin oder Haar – was ist besser und wann gilt was?
Das hängt von Fragestellung und Zeitraum ab. Urin ist flexibler (kurze Nachweisfenster), Haar eignet sich für längere Rückblicke. Worauf es ankommt: was in deinem Fall anerkannt und sinnvoll ist.
Welche Werte zählen bei Alkohol (EtG/CDT) und was kann schiefgehen?
Häufig relevant sind EtG (Abstinenz-/Konsumhinweis) und CDT (Langzeitmarker). Wichtig ist, dass Werte zur Geschichte passen und du typische Fehlerquellen vermeidest.
Zum Kurs & Ablauf
Wie lange dauert der Kurs und wie lange habe ich Zugang?
Empfohlen: 2–4 Wochen. Zugang hast du bis zu deiner MPU – ohne zeitliche Begrenzung.
Was lerne ich in der MPU Vorbereitung konkret?
Du lernst, deine Vorgeschichte klar zu erklären, Ursachen zu erkennen, Veränderungen konkret zu machen, Nachweise richtig einzuordnen und dich auf typische Gutachterfragen vorzubereiten.
Gibt es eine MPU-Simulation – und wie läuft sie ab?
Eine Simulation ist wie eine Generalprobe: Du übst typische Fragen, trainierst klare Antworten und erkennst Widersprüche, bevor sie im echten Gespräch auffallen.
Einwände & Sonderfälle
Ersetzt der Kurs eine Einzelberatung beim Psychologen?
Der Kurs vermittelt dir das gleiche Wissen, das auch in Einzelsitzungen
behandelt wird – Ursachenanalyse, Verhaltensänderung, Gesprächstraining.
Der Unterschied: Du arbeitest eigenständig und in deinem Tempo,
statt 100 €+ pro Stunde zu zahlen.
Für die meisten Fälle reicht das aus.
Bei sehr komplexen Vorgeschichten (z. B. mehrfache Rückfälle, psychiatrische Vorbelastung)
kann eine ergänzende Einzelberatung sinnvoll sein –
der Kurs hilft dir auch dann, die Struktur richtig aufzubauen.
Ist der Kurs auch für Wiederholer geeignet, die schon durchgefallen sind?
Ja – gerade dann. Wer beim ersten Anlauf durchgefallen ist,
hat in der Regel kein Wissensproblem, sondern ein Strukturproblem:
Die Argumentation war nicht gutachterlogisch aufgebaut.
Der Kurs zeigt dir Schritt für Schritt, wo typische Lücken liegen
und wie du deine Veränderungsstory so aufbaust,
dass sie beim nächsten Mal überzeugt.
Besonders Phase 6 (Story-Builder) ist für Wiederholer entscheidend.
Auf mpu-wissen.de gibt es schon viele kostenlose Infos – warum sollte ich für den Kurs zahlen?
Die kostenlosen Ratgeber erklären das Was – was die MPU ist,
welche Nachweise du brauchst, was Gutachter fragen.
Der Kurs liefert das Wie:
eine verbindliche Reihenfolge, in der du alles abarbeitest,
Arbeitsmaterialien für deinen konkreten Fall,
und den Story-Builder, der prüft,
ob deine Argumentation aus Gutachtersicht tragfähig ist.
Kurz: Die Ratgeber geben dir Wissen. Der Kurs macht daraus eine Strategie.
Kann ich garantiert bestehen, wenn ich den Kurs durcharbeite?
Kein seriöser Anbieter kann ein bestandenes Gutachten versprechen –
die Entscheidung liegt immer beim Gutachter.
Der Kurs bereitet dich entlang der offiziellen Bewertungskriterien vor
und maximiert damit deine Chancen.
Falls es trotzdem nicht klappt:
Du behältst lebenslangen Zugang zum Kurs
und bekommst im Rahmen unserer Garantie kostenlose Nachbetreuung,
um gezielt an den Punkten nachzuarbeiten,
die im Gutachten als unzureichend bewertet wurden.
Rechtliches & Sicherheit
Ist der Kurs offiziell anerkannt?
Es gibt keine amtliche Anerkennung für MPU-Kurse. Den Ausschlag gibt deine nachvollziehbare Vorbereitung.
Brauche ich eine Teilnahmebescheinigung – und bringt die etwas?
Eine Bescheinigung kann als Dokumentation hilfreich sein, ersetzt aber nicht die inhaltliche Vorbereitung. Gutachter bewerten deine Aussagen, die Plausibilität deiner Veränderung und passende Nachweise.
Ist Ratenzahlung möglich?
Ja. Eine Ratenzahlung ist möglich – zum Beispiel über Klarna. So bleibt die Vorbereitung finanziell planbar.